Soforthilfe bei Krisen und Naturkatastrophen

Im Frühjahr 2020 mussten wir alle aufgrund der Corona-Krise miterleben, wie verletzlich die Menschheit ist. Das Virus hat uns alle beeinflusst, den einen mehr, den anderen weniger. Aber wir haben hier in Europa eine soziale Absicherung im Gegensatz zu unseren Reiseländern. Krisen, wie die COVID-19-Pandemie oder Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen oder Lawinenabgänge stellen die Menschen vor Ort vor existenzbedrohende Probleme. Da unser Netzwerk an FreundInnen weltumspannend ist, befinden sich immer wieder uns nahestehende Menschen und MitarbeiterInnen (Guides, Köche, Träger, Maultierfüher, etc.) ebenso wie uns noch fremde Menschen plötzlich in Not: Über Nacht stehen sie ohne Dach über dem Kopf da und wissen nicht, ob sie ihre Familie weiterhin ernähren können.

Wir versuchen vor Ort zu wirken

In solchen Momenten sind wir gefordert und versuchen Soforthilfe zu leisten – so rasch und unbürokratisch wie möglich. Mit Unterstützung der PartnerInnen des Reiseveranstalters Weltweitwandern stellen wir Sachleistungen wie Decken, Lebensmittel, Zelte, Medikamente, Notquartiere und ähnliches bereit. Dank unseres großen Netzwerkes können wir oft sogar Einsatz-Teams vor Ort organisieren, die Betroffene bei den ersten Notmaßnahmen unterstützen.

Seit März 2020 erleben wir alle eine Krise von nie dagewesenem Ausmaß: Die globale Corona-Pandemie, die für Menschen, die weltweit im Tourismus arbeiten, von einem Tag auf den anderen die Einkommensquelle versiegen hat lassen.

Wir haben daher den Soforthilfe-Fonds für Guides und MitarbeiterInnen in Weltweitwandern-Reiseländern geschaffen.

Die Corona-Krise trifft die Menschen, die im Tourismus arbeiten sehr schwer. Nicht nur Reiseveranstalter sind betroffen, sondern auch alle Teams in den Reisedestinationen. Besonders in den Reiseländern in denen es kaum soziale Absicherung gibt, stehen nun viele Partner, Guides und Mitarbeitende vor dem Nichts. Die einzigartigen Erlebnisse und berührenden Begegnungen, die für die Weltweitwandern-Reisen so charakteristisch sind: das ist vor allem der Verdienst der vielen, engagierten lokalen Partner, Guides und weiteren Mitarbeitenden in den Reiseländern. Deswegen wollen wir nun zusammenhelfen und denen die es dringend brauchen unkompliziert Hilfe leisten!

Wir sammeln Spenden für die Menschen die vor dem Nichts stehen

Wenn Sie möchten, können Sie nun hier direkt für unsere Guides und alle anderen MitarbeiterInnen vor Ort (Maultierführer, Trekkingköche, Fahrer, Träger, usw.) etwas spenden. Unsere Partner vor Ort und wir garantieren, Ihre Spende zu 100% direkt an die Betroffenen weiterzuleiten. Weltweitwandern hat mit Weltweitwandern Wirkt! dafür einen Sofort-Hilfe-Fonds angelegt.

Wie können Sie helfen?

Sie können mit dem Betreff „Sofort-Hilfe-Fonds“ Spendengelder an unseren Verein überweisen, die dann an die Betroffenen weitergeleitet werden. Wenn Sie einem Team in einem speziellen Land die Spende zukommen lassen wollen, schreiben Sie dies in den Betreff, zb.: Sofort-Hilfe-Fonds, Nepal. Die Liste der Länder, die bisher Bedarf angemeldet hat, finden Sie hier:

*) Team TADSCHIKISTAN

*) Team RUMÄNIEN

*) Team MAROKKO

*) Team NEPAL

*) Team LADAKH

*) Team SÜDLICHES AFRIKA: Dieses Team führt unsere Wanderreisen in SÜDAFRIKA, BOTSWANA & SWASILAND

*) TEAM TANSANIA

Wenn Sie keines der oben genannten Teams konkret unterstützen wollen, geben wir das Geld an die bedürftigsten Teams weiter.

Bankverbindung:
Kontowortlaut: Weltweitwandern Wirkt
IBAN: AT48 2081 5000 4251 3499
BIC: STSPAT2GXXX
Zahlungsreferenz/ Verwendungszweck: „Sofort-Hilfe-Fonds “ PLUS Team – zb.: „Team Ladakh“

Oder spenden Sie direkt über unser Online-Spendenformular.

Am 16. April 2016 wurde die Küste Ecuadors von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert. Mehr als 400 Menschen wurden unter den einstürzenden Trümmern begraben und getötet, etwa 2.500 verletzt. Besonders dramatisch stellte sich die medizinische Versorgung in den Krisengebieten dar, da viele Regionen von der Strom- u. Wasserversorgung abgeschnitten waren. „Weltweitwandern Wirkt!” konnte dank der großen Spendenbereitschaft seiner Freundinnen und Freunde unbürokratische Soforthilfe leisten.

Auch nach der schweren Flutkatastrophe in Ladakh (August 2010) ermöglichte uns eine Welle der Spendenbereitschaft unserer Freunde und Partner entscheidende Soforthilfe. Beispiele: Die Finanzierung  einer Solaranlage für das Krankenhaus Leh,  die Wiederherstellung von Wassermühlen, Bewässerungskanälen, Brücken, Wegen, Wohnhäusern und Feldern, den Ankauf von Nutzvieh für Familien und den Kauf von Nahrungsmitteln für Familien, deren Ernte zerstört wurde.

Das große internationale Netzwerk des Reiseveranstalters Weltweitwandern kann in diesen Notsituationen vom Verein Weltweitwandern Wirkt! genützt werden. So haben wir die Möglichkeit direkt vor Ort optimale und schnelle Hilfe zu leisten.

Aktuelle Berichte

Soforthilfe-Fonds: Hilfe für Tadschikistan 21. September 2020 by WWW Wirkt! - Die Corona-Krise trifft jene Menschen, die im Tourismus arbeiten, sehr schwer. Besonders in den Reiseländern, in denen es kaum soziale Absicherung gibt, stehen nun viele Guides, KöchInnen, Träger und andere Mitarbeitende vor dem Nichts.
Zwischenbilanz Soforthilfe-Fonds 6. Juli 2020 by WWW Wirkt! - Unsere Geschäftsführerin Martina Handler berichtet voller Freude über die bemerkenswerte Hilfsbereitschaft vieler Weltweitwandern-Reisegäste: Bereits an die 500 Spenden haben uns für die Weltweitwandern-Reiseteams vor Ort erreicht und konnten ihnen in dieser unsicheren Zeit Zuversicht und Vertrauen schenken.
GEO-Saison: Wir für Said 24. Juni 2020 by WWW Wirkt! - Corona trifft alle – am meisten aber jene, die keinerlei Absicherung durch ein Sozialsystem haben. GEO-Saison hat GF Christian Hlade zum Interview gebeten und berichtet über die Hintergründe unseres Soforthilfe-Fonds während der Corona-Krise.
Guide Chandra M. erzählt von der aktuellen Lage in Nepal 25. Mai 2020 by WWW Wirkt! - Wir alle erleben die Corona-Krise unterschiedlich schlimm. Doch wir hier haben am Ende immer noch zumindest eine staatliche soziale Absicherung. Die COVID-19-Pandemie bringt aber vor allem auch unsere langjährigen Partner, Guides, Köche und Träger in eine extreme wirtschaftliche Bredouille. In den meisten Reiseländern – man denke etwa an Nepal, Marokko, Ladakh oder auch Griechenland – gibt es ja kaum bis gar keine soziale Absicherung. Daher stehen nun viele unserer wichtigen örtlichen Mitarbeitenden vor dem absoluten Nichts! Wir stellen Ihnen nun auf unserer Homepage immer wieder aktuelle, persönliche Geschichten von unseren wertvollen örtlichen Mitarbeitenden vor.
Sofort-Hilfe für Guides und MitarbeiterInnen 27. März 2020 by WWW Wirkt! - Die Corona-Krise trifft die Menschen, die im Tourismus arbeiten sehr schwer. Nicht nur Reiseveranstalter sind betroffen, sondern auch alle Teams in den Reisedestinationen. Besonders in den Reiseländern in denen es kaum soziale Absicherung gibt, stehen nun viele Partner, Guides und Mitarbeitende vor dem Nichts. Die einzigartigen Erlebnisse und berührenden Begegnungen, die für die Weltweitwandern-Reisen so charakteristisch sind: das ist vor allem der Verdienst der vielen, engagierten lokalen Partner, Guides und weiteren Mitarbeitenden in den Reiseländern. Deswegen wollen wir nun zusammenhelfen und denen die es dringend brauchen unkompliziert Hilfe leisten!