Ich heiße Zari und lebe in Arusha in Tansania.
Jeden Tag gehe ich in unsere Tagesstätte. Dort spiele ich mit meinen Freundinnen, lerne Neues und bekomme frisch gekochtes Essen.
Währenddessen arbeitet meine Mama am Kilombero-Markt. Seit Kurzem kommt sie neben der Arbeit auch in unsere Tagesstätte zum Lernen.
Dort erfährt sie, wie man mit der Nähmaschine näht und wie sie später ihr eigenes kleines Geschäft führen kann. Ich bin richtig stolz auf sie.
Schau dir unser Video an – dann zeige ich dir, wie wir hier leben.
Liebe Grüße aus Tansania,
deine Zari
Eine Chance für Mütter. Eine Zukunft für Kinder.
Die M’wanzo Daycare wurde gegründet, damit die Kinder berufstätiger Marktfrauen während der Arbeitszeit gut betreut werden. Sie erhalten einen sicheren Ort zum Spielen und Lernen, gesunde Mahlzeiten und die Möglichkeit, unbeschwert Kind zu sein.
Ziel unseres Projekts ist, Familien nicht nur kurzfristig zu entlasten, sondern langfristig zu stärken.
Dank der Unterstützung von FairStyria konnten wir den Müttern erstmals Ausbildungen im Nähen und in der Herstellung von Perlenschmuck anbieten. Ergänzt werden diese Kurse durch Workshops zu Unternehmertum, Kalkulation und Geschäftsplanung. Die Ausbildungen sind so gestaltet, dass die Frauen weiterhin ihrer Arbeit auf dem Markt nachgehen und gleichzeitig neue Fähigkeiten erwerben können.
Die ersten Ausbildungsgruppen schließen ihre Kurse Mitte September ab.
14 Frauen werden dann das Nähen gelernt haben.
10 Frauen werden Schmuck aus Perlen herstellen können.
Doch nach der Ausbildung beginnt die eigentliche Herausforderung. Wer nähen kann, braucht eine eigene Nähmaschine und ein kleines Startkapital für ein eigenes Geschäft. Erst dann kann aus neuem Wissen echte Selbstständigkeit werden.
Warum wir diesen Weg gehen
„Gute Kinderbetreuung ist essenziell, und deshalb unterstützen wir die Mwanzo Daycare aus voller Überzeugung. Gleichzeitig wurde uns schnell klar, dass wir mit einem Ausbildungsprogramm für die Mütter noch nachhaltiger zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Familien beitragen können. Es freut uns sehr, das schon die ersten Kurse so gut angenommen wurden – mit Ihrer Unterstützung können wir dieses Angebot noch weiter ausbauen.“
Sigrun Palmisano, Geschäftsführerin Weltweitwandern Wirkt!
Hier sind noch weitere Einblicke in unsere Tagesstätte in Arusha:
Ashok Aryal, Guide aus Nepal, war zu Gast in Österreich, um Land und Kultur seiner Nepal-Gäste persönlich kennenzulernen. Viele Personen boten an, ihn zu sich einzuladen – einige wenige bekamen den „Zuschlag“. Hier die fünf wunderbaren Berichte:
Ashok Aryals Strahlen – Begegnungsabend in GrazEs war ein warmer Abend, der Freitag, 8. Juli, und uns vom Verein wurde noch zusätzlich warm ums Herz, als wir Weltweitwandern-Guide Ashok Aryals Strahlen während der ganzen Veranstaltung „Meet Ashok – meet Nepal“ im Weltweitwandern-Büro in Graz vernahmen. Ashok ist deutschsprachiger Guide in Nepal und im Rahmen des Empowerment-Projektes für 10 Wochen in Österreich und den Nachbarländern zu Gast, um die Kultur seiner Nepal-Reisegäste persönlich kennenzulernen und seine Deutschkenntnisse zu verbessern.
Warum ich Ladakh so sehr liebe – Blogbeitrag von CarolineFlug über den Himalaya. Wir haben ganz klare Sicht. Ich bin sehr aufgeregt. Die neun Monate des Wartens haben endlich ein Ende.
Als ich den ersten Blick ins Industal erhasche und dann Kloster Spituk entdecke, steigen mir Tränen der Rührung und Vorfreude in die Augen. Es ist das vertraute Gefühl des Nachhausekommens.
Aber was hat dieses Land am Dach der Welt, dass ich mich hier um so vieles wohler fühle als an anderen Plätzen der Welt?
Schon über 100 PartnerInnen und Guides aus aller Welt wurden von Weltweitwandern zu Workshops sowie teils mehrmonatigen Austausch- und Ausbildungsaufenthalten nach Österreich und Deutschland eingeladen oder zum Kulturaustausch in andere Weltweitwandern-Destinationen entsandt.
Diesen Sommer, von Mitte Juni bis Ende August 2016, wird unser Nepal-Guide Ashok Aryal ein Austauschprogramm in Europa absolvieren.
Vorurteilsbewusste Erziehung mit „Weltweitwandern Wirkt!“ an Grazer BAKIPSich selbst über die eigenen Vorurteile bewusst zu werden (auch gegenüber Migrantinnen und Migranten), ist die Basis, damit Vorurteile nicht unbewusst in der Erziehung weitergegeben werden. Im Kindergarten und in der Ausbildung zum Pädagogen und zur Pädagogin kann mit einer Bewusstseinsbildung über Vorurteile sinn- und wirkungsvoll angesetzt werden.

























