Persönlichkeiten mit Herz

Wir möchten an dieser Stelle einigen dieser Persönlichkeiten mit Herz ein Gesicht geben und sie vorstellen. Dabei möchten wir stellvertretend auch allen anderen UnterstützerInnen ein großes DANKE aussprechen.

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Freunde der Bergnomaden Marokkos

Marokko ist für mich Orient pur. Ich liebe das wunderschöne Land und die gastfreundlichen  Bewohner, die bunten Farben, die herrlichen Düfte und die so aromatische Küche!“

Waltraud Unterberger hat sich in Marokko verliebt. Ihre erste Trekkingtour machte sie mit Weltweitwandern. Nahe an der Kultur der Nomaden zu sein und die Schönheit der Landschaft kennenzulernen, hat sie fasziniert. 2012 hat sich aus ihrer Liebe zu den Menschen ihre erste Hilfsreise unter dem Namen Freunde der Bergnomaden entwickelt. Mittels medizinischer Karawane ziehen Waltraud und Gleichgesinnte durch das Winterquartier der Nomaden und versorgen diese bei Bedarf in einem eigenen Behandlungszelt, helfen bei Behördengängen, und versuchen die Möglichkeiten an Schulbildung verbessern.

„Wir wollen uns behutsam und wertschätzend der Kultur der Bergnomaden nähern und in Augenhöhe mit ihnen agieren. Zu Vertrauten werden“, erklärt Waltraud ihren Zugang. Jedes Jahr organisiert sie eine Hilfsreise in die bizarre Landschaft des Saghro Gebirges zu den Nomaden, die inzwischen schon zu ihrer Familie geworden sind.

Waltrauds Vision wandernder Bildung

Zwischen 2012-2016 arbeiteten die Freunde der Bergnomaden Marokkos unter der Schirmherrschaft von Help 4 Self Help Zell am See. Seit Jänner 2017 sind die Freunde der Bergnomaden Marokkos ein eigenständiger Verein. Diese Entwicklung verstärkt Waltraud Unterbergers Vision: Die notwendigen finanziellen Mittel für einen Wanderlehrer aufzustellen, der die Nomadenkinder unterrichten kann – von Lager zu Lager ziehend. Unterstützt und inspiriert wird sie dabei von Stefanie Tapal-Mouzoun, die gemeinsam mit ihrem Mann den Campus Vivant’e im Hohen Atlas Marokkos errichtet hat; finanziell unterstützt von Weltweitwandern Wirkt! Die beiden Frauen sind im regen Austausch und arbeiten an einer Zusammenarbeit. Auch Weltweitwandern hat auf lange Sicht großes Interesse am Projekt, gilt es doch Bildungschancen vor Ort zu verbessern. „Durch einen Wanderlehrer müssten die Kinder nicht in eine entlegene Schule und könnten trotzdem die Basics lernen“, so Unterberger.

Wie Sie helfen können?

Waltraud Unterberger sammelt vor jeder Reise Utensilien, welche die Nomadenfamilien gut gebrauchen können: Verbandsmaterial, Antithrombosestrümpfe, Lese- und Sonnenbrillen, Zahnbürsten, Regenbekleidung, Reisetaschen, Bilderbücher, Schreibutensilien,…
Bei Interesse können Sie auch an einer Hilfsreise teilnehmen und Waltraud unterstützend zur Seite stehen. Wichtig ist, dass man keine Berührungsängste hat, sich auf Augenhöhe begegnet und Teamplayer ist. Medizinische oder therapeutische Ausbildung ist hilfreich, aber keine Voraussetzung. Eine besondere Marokko-Erfahrung ist inkludiert.

Unterstützen Sie die Vision von Waltraud Unterberger von einem Wanderlehrer in den Bergen Marokkos! Mehr dazu unter…

Gumpelmaier-Grandl mit Team_c_Land OÖ Forografin Sabrina Liedl

Fairytale-Gründerin erhält Umweltpreis

Am 19. Juni wurde Ingrid Gumpelmaier-Grandl vom Land Oberösterreich den Eduard-Ploier-Preis überreicht. Damit wird ihr Unternehmen Fairytale Fair Fashion für seine besonderen Leistungen der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland und in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Österreich ausgezeichnet.

Und alles begann mit einer Weltweitwandern-Reise nach …

… Tibet. Auf dieser lernte sie den Weltweitwandern-Guide Hari Gautam kennen, der auch der Inhaber einer kleinen Schneiderei war. Heute verbindet Ingrid und Hari eine langjährige Partnerschaft. Um  ihre Vision eines öko-fairen Modelabels zu realisieren, reist sie 3 x jährlich zu ihren Partnern in Kathmandu, arbeitet Seite an Seite mit den Produzenten in der Schneiderei, in einer Filzmanufaktur, einer Silberschmiede und mittlerweile auch in einer  Druckerei, in der ihre selber entworfenen Stoffe händisch gedruckt werden. Rund 72 Personen sind in diesen kleinen Firmen inzwischen beschäftigt. Techniken, Muster, Stoffe und Ideen reisen auf diesem Wege auch immer zwischen den Kulturen hin und her. „Wir produzieren Damenmode überwiegend aus Biobaumwolle, Taschen aus Khadi- und Sari- Stoffen, Accessoires aus Filz und Schmuck aus Silber. Dabei sehen wir uns nicht als Auftraggeber, sondern als fairlässliche langfristige Handelspartner, die auf Arbeitsbedingungen nach hohen sozialen Standards,  Gleichberechtigung und die umweltfreundliche Produktion achten“, so Gumpelmaier-Grandl.

Wenn Kultur(technik)en sich vereinen

Zu sehen sind ihre  Kollektionen, die nepalesische Sticktechniken mit europäischen Designtrends verweben, wenn sie durch ganz Österreich zieht und diese bei Modeschauen präsentiert. Das Besondere: Die Models sind Menschen, die groß, klein, dick, dünn sind. Models aus dem Alltag, die somit fixer Bestandteil der Unternehmensphilosophie sind: öko-faire Mode einem breiten Publikum näher zu bringen. Und Welten zu verbinden.

„Eine Fair Trade Partnerschaft macht beide Seiten dankbar…
…Daher war uns bei Verleihung Besonders wichtig, dass wir als einziges Wirtschaftsunternehmen ausgezeichnet wurden und damit ein klares Signal gesetzt wurde: Es SOLL mehr  Partnerschaften auf Augenhöhe auch in den wirtschaftlichen Bereichen geben!“, ist sozial engagierte Unternehmerin überzeugt.

Weitere Informationen zum Fairytale Fair Fashion Sortiment, Shops und Modeschauen

Itto

Campus Vivant’e Mitinitiatorin im Porträt

In ihrem Blog the world is my home porträtiert Weltweitwandern Guide Caroline Ouderrous* unsere Persönlichkeit mit Herz des Monats August: die Campus Vivant’e Initiatorin Stefanie Tapal-Mouzoun (auch Itto genannt). Eine Frau, die Deutschland verlassen hat, um in der Ferne Gefühlen und Visionen zu folgen.

Als ich Itto in Marrakesch zum ersten Mal persönlich begegnete, dachte ich mir sofort: Diese Frau ist ein Engel! Sie hat so ein herzliches und einnehmendes Wesen. Und sie strahlt all das aus, was mir selbst auch wichtig ist: Liebe, Menschlichkeit, innere Ruhe und Zuversicht. Man mag sie einfach nur umarmen. Im Oktober besuchte ich sie und ihre Familie zuhause im Ait Bouguemez Tal im Hohen Atlas, wo sie  seit 12 Jahren leben. Auf die Frage, warum sie ihre Heimat verlassen habe, antwortet Itto: „aus Liebe zu meinem Mann, zum Land und zur Religion.“ Allein die Reihenfolge ihrer Liebeseingeständnisse und -erklärungen ist etwas anders, als man es erwartet hätte. (Auszug)

Das vollständige Porträt finden Sie unter the world is my home

 

Ittos persönlicher Dank an Sie

Von der Stimmung bei der Eröffnung der école vivante im April 2017 und den darauf folgenden Medienberichten überwältigt, hat Itto uns ein Dankesschreiben zukommen lassen, das wir inhaltlich nur bestätigen können und an Sie, liebe Weltweitwandern-Gäste und Spender weitergeben möchten:

 

Liebe Freunde und Förderer, liebe Gäste und Besucher des Campus Vivant’e,

nun sind zwar schon einige Wochen vergangen, seit wir hier im Ait Bouguemez gemeinsam mit Ihnen gefeiert haben, doch die Erinnerungen an die wunderschönen drei Tage, anlässlich der feierlichen Eröffnung des collège vivant’e, sind immer noch sehr präsent und lebhaft und erfüllen uns mit großer Dankbarkeit.
Wir sind sehr glücklich, dass wir Sie Ende April einige von Ihnen hier begrüßen durften – Vielen Dank, dass Sie diesen wichtigen Moment, ein Meilenstein in der Geschichte des Campus Vivant’e,  mit uns geteilt und mit Ihrem Besuch und Interesse einen wichtigen Teil zu der beeindruckenden Stimmung beigetragen haben!

Es war für uns, unser Team und alle Schüler und Eltern eine große Freude, Ihnen unsere Arbeit hier vor Ort präsentieren zu dürfen, gemeinsam zu staunen was sich aus der Grundschule école vivante entwickelt hat, und das ganzheitliche Bildungszentrum,  das neue Schulgebäude und den Campus Vivant’e gemeinsam mit Ihnen einzuweihen.

Der friedliche Dialog und das gelöste, stimmungsvolle Zusammentreffen all unserer Mitarbeiter , Schüler und Volontäre, mit Ihnen und all den anderen Förderern und Interessierten aus Europa, aus Marokkos Städten, sowie den Menschen aus der Region, die sich an diesem Wochenende hier zusammengefunden hatten, war Segen, Geschenk und wichtiges Zeichen gleichzeitig:
FRIEDENSSTIFTENDE VÖLKERVERSTÄNDIGUNG UND GELEBTER INTERKULTURELLER DIALOG SIND MÖGLICH UND EIN SEGEN FÜR ALLE.
GEMEINSAM KÖNNEN WIR GROSSES SCHAFFEN – „YES WE CAN!“- ES LEBE DIE „VIVANTE COMMUNITY“ – DIE LEBENDIGE GEMEINSCHAFT „COMMUNAUTÉ VIVANTE“!

Wir sind dankbar über die stetige Entwicklung des Projektes, welche durch Ihr Interesse, durch das große Engagement der Spender und der vielen Menschen, welche ihr Wissen mit uns teilen, möglich ist. Herzlichen Dank, dass Sie an unser Schaffen und unsere Vision glauben und helfen, sie Realität werden zu lassen!

In Vorfreude auf ein Wiedersehen bei uns im Hohen Atlas,
Stefanie Itto und Haddo,
mit der équipe de campus vivant’e

 PS: Mit jedem neuen Projektschritt wächst die Verantwortung, das Gesamtprojekt auch nachhaltig tragen zu können. Deshalb brauchen wir Sie, liebe Freunde und Interessierte auch weiterhin! Falls Sie nicht schon Spender oder Pate sind, laden wir Sie heute ein, Teil der vivante-community zu werden und mit regelmässigen Beiträgen als Träger des campus vivant’e gemeinsam die Welt aktiv mit zu gestalten!

 

Aktuelle Berichte

Persönlichkeit mit Herz: Waltraud Unterberger 10. August 2017 Natalie ReschWaltraud Unterberger hat sich in Marokko verliebt. Ihre erste Trekkingtour machte sie mit Weltweitwandern. 2012 hat sich aus ihrer Liebe zu den Menschen und dem Land ihre erste Hilfsreise als Freunde der Bergnomaden entwickelt: Sie bringen medizinische Versorgung in abgelegene Landstriche. (mehr …)Mehr lesen
„Ittos“ Porträt und Dankesbrief 31. Juli 2017 Natalie ReschIn ihrem Blog the world is my home porträtiert Weltweitwandern Guide Caroline Ouderrous* unsere Persönlichkeit mit Herz des Monats August: die Campus Vivant’e Initiatorin Stefanie Tapal-Mouzoun (auch Itto genannt). Eine Frau, die Deutschland verlassen hat, um in der Ferne Gefühlen und Visionen zu folgen. (mehr …)Mehr lesen
Fairytale-Gründerin erhält Umweltpreis 28. Juni 2017 Natalie ReschAm 19. Juni wurde Ingrid Gumpelmaier-Grandl vom Land Oberösterreich der Eduard-Ploier-Preis überreicht. Damit wird ihr Unternehmen Fairytale Fair Fashion für seine besonderen Leistungen der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland und in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Österreich ausgezeichnet. Alles begann mit einer Weltweitwandern-Reise ... (mehr …)Mehr lesen